21,6 km Straße werden vom Land an die Stadt Ilmenau übergeben - Sanierung der Ortsdurchfahrt in Möhrenbach steht weiter aus

Bereits vor drei Jahren machte Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) die Ortsdurchfahrt durch Möhrenbach zum Thema im Thüringer Landtag und befragte das Verkehrsministerium zu den Planungen zur Sanierung, die schon Jahre liefen, aber aus verschiedenen Gründen immer wieder zum Erliegen gekommen waren. Umso überraschter war der Abgeordnete, als in einer erneuten Anfrage das Verkehrsministerium mitteilte, aufgrund der erfolgten Gebietsreform nun keine Sanierung mehr vornehmen zu wollen und dies der Stadt Ilmenau zu überlassen. Bühl wandte sich zur Konkretisierung erneut an die Landesregierung. Hierzu teilte Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke) mit, dass die sowohl seitens der Stadt als auch seitens der Straßenbauverwaltung als notwendig erachtete grundhafte Erneuerung des nicht frostsicheren Befestigungsaufbaus, der Drainage des Straßenkörpers und die Erweiterung des Straßenkörpers um einen Gehweg erfordern die Erarbeitung einer entsprechenden Entwurfsplanung erfordern. Erforderliche Planungsleistungen seien durch die Straßenbauverwaltung im Dezember 2017 vergeben wurden. Hierbei erfolgte eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Ilmenau und der WAVI. Die Schaffung von Baurecht und die Umsetzung der Planung werden bis zum Baulastträgerwechsel am 01.01.2021 nicht mehr möglich sein, so Birgit Keller. Gleichzeitig teilte das Verkehrsministerium auch mit, dass insgesamt 21,6 km vom Land an die Stadt Ilmenau vorgenommen werden sollen.



„Dies ist eine erhebliche Belastung für die Stadt. Ich finde es schade, dass man nun vom Land die Dinge so lange laufen lässt, dass sich das Verkehrsministerium nicht mehr für die Sanierung in Verantwortung sieht. Gerade der Ausbau der Entwässerung und auch die Schaffung eines Gehwegs bleibt weiter dringend nötig, um Verkehrssicherheit gerade für Kinder zu schaffen. Damit wäre dann auch die Anhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 auf 50 möglich.“, sagte Landtagsabgeordneter Andreas Bühl.