Bühl stellt seine Themen zur Landtagswahl und Kampagne vor

Die Plakate an den Laternenmasten sind sicheres Zeichen der näherkommenden Landtagswahl am 27. Oktober. So stellte Landtagsabgeordneter Andreas Bühl zum Start seiner Plakataktion die Motive und Inhalte seiner Wahlkampagne vor. „In den letzten fünf Jahren durfte ich unsere Region so gut wie kaum einer kennenlernen. Für mich war immer wichtig vor Ort zu sein, zuzuhören und zu helfen. Das Vorurteil, dass man Politik immer nur kurz vor Wahlen sieht, wollte ich bei mir nicht gelten lassen. Ich trete erneut an, um diese Arbeit fortzusetzen. Denn ich glaube es braucht jemanden aus der Region für die Region, jemanden der weis was unseren Vereinen, den Kommunen und den Menschen wichtig ist. Dies kann und will ich weiter mit voller Kraft wie bisher leisten.“, sagte Andreas Bühl, der den südlichen Ilm-Kreis und Schmiedefeld die letzten fünf Jahre in Erfurt vertreten durfte.

Neben der Arbeit vor Ort seien ihm eine ganze Reihe Themen wichtig, die in den letzten Jahren nicht so vorangekommen seien, wie er sich gewünscht hätte. Deshalb habe er sich das Motto „Anpacken für unsere Heimat“ herausgesucht. Allen voran bewege ihn die Situation in den Schulen. „In den letzten fünf Jahren war ich im Bildungsausschuss des Landtags tätig. Im Ilm-Kreis sind in dieser Zeit 157 Lehrer eingestellt wurden. Gleichzeitig sind 222 Lehrer in den Ruhestand gegangen. 65 Lehrer weniger bei steigenden Schülerzahlen. Deshalb fällt so viel Unterricht aus und das muss dringend aufhören.“, sagte Andreas Bühl. Die Landesregierung habe zu wenig gemacht. So sei die Zahl der Lehramtsanwärter nach 2014 nicht weiter erhöht wurden. Erst in diesem Jahr habe man damit angefangen. Auch in Sachen Digitalisierung an Schulen habe man erst in diesem Jahr mit einem Konzept angefangen. „Hier müssen wir dringend anpacken. Mehr Qualität, alle Schulen erhalten und endlich den Stundenausfall richtig angehen.“, forderte Bühl.

Weiterhin müsse die Sicherheit vor Ort gestärkt und eine gute Versorgung in Stadt und Land garantiert werden. „Bei der Polizei ist das Bild ähnlich wie bei den Lehrern. Auch hier braucht es mehr Personal sowie Ausstattung und vor allem muss Politik hinter hauptamtlichen und ehrenamtlichen Rettungskräften stehen. Zuletzt hat Rot-Rot-Grün zusätzliche Stellen lieber dem Landesamt für Verbraucherschutz als der Polizei zugeordnet.“, sagte Bühl. Damit der ländliche Raum attraktiv bleibe, wolle er sich für neue Ideen im Nahverkehr einsetzen, um auch kleine Dörfer besser anzubinden. Arzt, Kindergarten, Schule und Verwaltung müssten so nahe wie möglich bei den Leuten sein. „Außerdem trete ich für eine Umweltpolitik mit Augenmaß ein. Wald retten und Klima schützen, ist mir wichtig. Dies geht mit Aufforsten besser als mit dem Bau von Windrädern im Wald und mit Anreizen besser als mit Verboten.“, ist sich Andreas Bühl sicher.

Auf dem Bild (Foto: Marie Wiegand): Auftakt der Plakataktion von Andreas Bühl und seinen Helfern.