Bühl: Keine weitere Verzögerung der Befüllung des Brandenburger Teichs in Ilmenau

Für Entrüstung sorgen neuerliche behördliche Auflagen und die damit einhergehende Kostenexplosion bei der Revitalisierung des Brandenburger Teichs in Ilmenau. Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) wolle sich an die zuständigen Behörden wenden und darauf dringen pragmatischere Lösungen zu finden: „Der Sachverhalt dauert nun schon fast fünf Jahre und immer noch fehlt Wasser im Teich. Die Auflagen werden von Jahr zu Jahr höher. Die Kosten von einst 300.000 Euro steigen jetzt auf geschätzte 5 Millionen Euro. Bei dieser Preissteigerung machen wir den Flughafen BER Konkurrenz, nur das es sich bei uns in Ilmenau um einen Fischteich handelt. Ursprünglich hatte Ministerpräsident Ramelow Hilfe nach den damaligen Starkregenereignissen zugesagt. Außer zusätzlicher Auflagen hat die Stadt bisher allerdings nichts erhalten.“

Statt Hilfe wurde der Teich im Jahr 2017 als Stauanlage klassifiziert und sollte mit einem gewaltigen Mehraufwand saniert werden. Damalige geplante Kosten waren rund 1,1 Millionen Euro. Nun liegt eine weitere Einschätzung vor, bei der nicht nur der Brandenburger Teich generalüberholt werden soll, sondern auch der Zufluss Rottenbach hochwasserfest gemacht werden solle. „Die Teichanlage dient den Ilmenauern als Naherholungsgebiet und Joggingstrecke, für die Angler als Pachtteich, zu dem der Brandenburger Teich auch wieder werden muss. Seit Jahren hat der Förderkreis Ilmenauer Teichlandschaft Einnahmeausfälle. Dies werde ich auch bei den Behörden deutlich machen.“, sagte Stadtrat und Landtagsabgeordneter Andreas Bühl. Er begrüße außerdem, dass Oberbürgermeister Dr. Schultheiß dies auch zur Chefsache mache.