Bühl weiter in den Bereichen Wirtschaft und Bildung im Landtag verantwortlich

Im Thüringer Landtag sind die fachlichen Zuständigkeiten besetzt wurden und jeder Abgeordnete wirkt in bestimmten Aufgabenfeldern mit. Wie Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) mitteilte, werde er seine Arbeit im Ausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft sowie im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport fortsetzen. Dort sei er weiter Sprecher für Jugend- und für Tourismuspolitik. Außerdem hat Andreas Bühl schon vor einigen Wochen die Funktion des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden übertragen bekommen.

„Mir ist es wichtig fortzusetzen, was ich in den letzten fünf Jahren anfangen habe und bleibe deshalb in den gleichen Gremien wie bisher. Dadurch, dass Rot-Rot-Grün nun keine Mehrheit mehr hat, gehe ich davon aus, dass endlich für unsere Ideen der CDU-Fraktion auch Mehrheiten zu finden sind und damit meiner Arbeit mehr Gewicht zu geben. Das gilt insbesondere im touristischen Bereich, wo die Übernachtungszahlen in den letzten Jahren leider ehr stagniert sind. Für mich besonders wichtige Projekte der Region sind die Schaffung einer Schlittenerlebniswelt zur Geschichte des Rodelsports in Ilmenau und die Fortsetzung des Rennsteigshuttle über den Bahnhof Rennsteig hinaus. Außerdem gilt es die wirtschaftliche Entwicklung in der Region weiter voranzubringen. Dazu zählen weitere Ansiedlungen in der Region Großbreitenbach oder Ilmenau sowie gute Rahmenbedingungen und eine stärkere Unterstützung des Landes für die Technische Universität, um sich gegen den neu entstehenden TU-Standort in Nürnberg zu wappnen.“, so Bühl zu seiner Arbeit im Wirtschaftsausschuss.

Für den Bildungsausschuss sieht Bühl zum einen weiter die große Aufgabe vor jeder Klasse einen Lehrer zu bekommen, aber es müsse auch endlich wieder mehr über die Qualität im Unterricht gesprochen werden. „Die letzten Jahre waren Krisenbewältigung, ohne das es Rot-Rot-Grün gelungen ist zumindest so viele Lehrer im Ilm-Kreis einzustellen, wie in den Ruhestand gegangen sind. Hierfür habe wir ein ganzes Maßnahmenpaket, was wir zur Abstimmung bringen wollen. Außerdem muss es endlich um Inhalte gehen. Da ist zum einen die Digitalisierung von Schule, bei der gerade zwar viel Geld vorhanden ist, aber dieses droht ohne richtiges Konzept ausgegeben zu werden. Außerdem muss die Regelschule als Herz des Schulsystems gestärkt werden. Auch die Finanzierung von freien Schulen, wie der Franz von Assisi Schule sollte erneut thematisiert werden. Im Bereich der Kindergärten halte ich eine Sanierungs- oder Neubauinvestitionspauschale für nötig. Denn ob bei Projekten in Neustadt oder Gehren, für Gemeinden ist es oft ein schwer lösbarer Kraftakt die nötigen Mittel aufzubringen.“, fasste Andreas Bühl die Ziele für den Bildungsausschuss zusammen.