Bühl zieht Bilanz und gibt Ausblick auf das nächste Jahr

In der letzten Woche eines politisch umfänglichen Jahres blickt Landtagsabgeordneter Andreas Bühl (CDU) auf die geleistete Arbeit zurück. Bestimmt sei 2019 durch gleich drei Wahlkämpfe gewesen. Neben der Europawahl waren es vor allem die Kommunal- und Landtagswahlen, die viel Kraft gekostet haben. Er wolle die Gelegenheit zum Abschluss des Jahres nutzen, um allen Wählerinnen und Wählern erneut für ihr Vertrauen zu danken. „Mit dem besten Ergebnis aller Kandidaten in der Stadtratswahl für Ilmenau und dem erneuten Mandat, den südlichen Ilm-Kreis und Schmiedefeld im Thüringer Landtag zu vertreten, bin ich sehr dankbar meine engagierte Arbeit für die Region fortsetzen zu können. Darauf können auch die Wähler vertrauen, die ich noch nicht überzeugen konnte.“, so Andreas Bühl

„Zwei Themen, die mich im nächsten Jahr weiter beschäftigen werden, sind die Fortführung der Rennsteigbahn und die Forcierung auf einen Haltepunkt an der ICE-Strecke bei Wümbach. Beides nicht einfach, aber der Haltepunkt ist für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Technischen Universität besonders wichtig. Für eine touristische Aufwertung vielleicht auch noch mit einem neuen Radweg von der Südseite des Rennsteig, würde die verlängerte Rennsteigbahnverbindung sorgen. Außerdem habe ich mir im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs vorgenommen, dass wir eine bessere Versorgung gerade des ländlichen Raums durch Ideen wie zum Beispiel mit Rufbusssystemen weiter in den Blick nehmen.“, sagte Andreas Bühl zu nur einigen seiner Vorsätze für das neue Jahr.

Wie bereits in den vergangenen Jahren fasste der Landtagsabgeordnete für den südlichen Ilm-Kreis seine Arbeit in 2019 mit ein paar Zahlen zusammen. Insgesamt habe er in diesem Jahr 400 Schüler im Landtag aus den verschiedensten Schulen sowie weitere Besuchergruppen zu Gast gehabt. Auch Vorträge zu Demokratie und Europa an Schulen habe es wiedergegeben. Es sei gelungen Unterstützungsmittel für Vereine in der Region in Höhe von 38700 Euro vom Land zu akquirieren, sagte der Landtagsabgeordnete. „Dies ist eine wesentliche Hilfe und Anerkennung für die Arbeit vieler Ehrenamtlicher, die ich gern unterstütze und fortsetze. Hierfür danke ich noch mal ausdrücklich den Ministern, die dem jeweils zugestimmt haben. Für das nächste Jahr haben wir bereits wieder einige gute Projekte in Vorbereitung. So stehen zum Beispiel gleich eine ganze Reihe Ortsjubiläen in der Landgemeinde Großbreitenbach an.“, so Andreas Bühl

Auch aus seiner eigenen Förderkampagne „Bühl fördert“ habe er in diesem Jahr 2800 Euro für Vereine zum Beispiel anlässlich Vereinsjubiläen ausgegeben. Weiter gab es unzählige Vereins- und Firmenbesuche sowie Vor-Ort-Termine bei Veranstaltungen und fünfzig seiner Bürgerinfostände im südlichen Ilm-Kreis und Schmiedefeld unterwegs. Daraus resultierten auch eine ganze Reihe an Fragen und Gesuchen an die Landesregierung. Allein 29 sogenannte kleine Anfragen hat Bühl in diesem Jahr gestellt. Dazu kommen sechs mündliche Anfragen, die direkt in der Landtagssitzung behandelt werden. Hier hinterfragte der Abgeordnete insbesondere die Situation um das Porzellanwerk in Ilmenau, wo er auf Unterstützung des Landes drängt, da sonst keine Revitalisierung möglich sei. Gute 25-mal trat Bühl außerdem zu verschiedensten Sachthemen in diesem Jahr an das Rednerpult im Thüringer Landtag.